Titanic, Troubles und was noch? – Ein Kruztrip nach Belfast

Nach meiner 10-tägigen Rundreise durch Irland mit Marco Polo Young Line Travel habe ich schon einen großen Teil Irlands gesehen. Doch der Norden fehlte noch komplett und stand natürlich auf meiner Bucketliste. Im September habe ich mit zwei Freundinnen beschlossen auch Belfast einen kleinen Wochenend-Besuch abzustatten. Im folgenden Beitrag stelle ich meine Highlights der Stadt vor, gebe Tipps zu Übernachtung und zu Essensmöglichkeiten bzw. Restaurants.

Belfast - Titanic Museum

Die Unterkunft

Übernachtet haben wir in einer AirBnb Unterkunft. Wir hatten ein wunderschönes kleines Häuschen für uns allein. Platz hatten wir auf jeden Fall genug. Das Haus war sehr schön eingerichtet und wir hatten alles was wir brauchen. Unser Gastgeber war so nett, und hat uns Infomaterial über die Stadt hinterlassen. Wenn ihr nach Belfast fahren möchtet, solltet ihr unbedingt überlegen, eine AirBnB Unterkunft zu nehmen, da diese relativ günstig sind.

Von unserer Unterkunft, konnten wir zu Fuß bis in die Stadt gehen. Trotzdem haben wir uns für das gesamte Wochenende ein Sightseeing Bus Tour Ticket gekauft, um mit den roten Bussen zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zu kommen. Alternativ kann man auch eine Tour mit den berühmten Black Cabs machen. Es handelt sich dabei aber um eine reguläre Stadttour, die ca. zwei Stunden dauert, diese ist preislich teurer.

Titanic Museum

Unser erstes Ziel war das bekannte Titanic Museum gegenüber der Altstadt von Belfast. Viele Leute bringen die Titanic eher mit Southhampton in Zusammenhang, doch konstruiert und gebaut worden, ist das Schiff in Belfast. Genau an der Stelle, wo einst die Titanic produziert und zu ihrer ersten Jungfernfahrt aufgebrochen ist, steht heute das berühmte Titanic Museum in Schiffsform. Das Gebäude ist wunderschön und es ist beeindruckend anzusehen. Im Museum befindet sich die größte Ausstellung der Welt über die Titanic.

Wenn man das Museum betritt, kann man nur erahnen, wie viele Informationen in den nächsten Stunden nahe gebracht werden. Auf vier Etagen werden, von der Planungsphase des Schiffes bis zum späteren Untergang, alles verständlich dargestellt. Als krönenden Abschluss gibt es eine extra Abteilung, in der die Entdeckung des versunkenen Schiffes dargestellt wird. Hier kann man in einem kleinen Kinofilm quasi live dabei sein, wie das Schiff beim Tauchen entdeckt wird. Viele der Informationen beziehen sich auf reelle Personen, sodass man sich fühlt, als wäre man dabei gewesen. Es lohnt sich auf jeden Fall das Museum zu besuchen, auch wenn es nicht ganz so günstig ist. Wir haben unsere Tickets vorher online bestellt, da diese aufgrund der Wechselkurse günstiger waren.

Das Titanic Museum ist auf jeden Fall ein Must-Do in Belfast.

Shoppen in Belfast

Ein kleines Highlight für uns Shoppingbegeisterte Mädels ist das Shoppingcenter im Herzen der Stadt. Die wunderschöne Architektur des Gebäudes lässt auch die Männer stauen. Mit den üblichen Geschäften erfüllt das Center alle Wünsche.

Belfast Shopping Center

Am Abend wird das Ganze schön beleuchtet. Die Decke des Gebäudes sieht aus, als ob Sterne am Himmel leuchten würden.
Absolut zu empfehlen ist das Wagarama im 3 Obergeschoss des Kaufhauses. Hier gibt es super leckere Japanische Speisen zu erschwinglichen Preisen. (Den Tipp kann man übrigens für ganz Irland geben, denn Wagarama gibt es auch noch in ein paar weiteren Städten der Insel).

Belfast Shopping Center am Abend

Die „Belfast Peace Walls“

Wer ein bisschen in die Vergangenheit Belfasts eintauchen möchte, sollte unbedingt zu den sogenannten „Belfast Peace Walls“ fahren. Diese sind zum Teil wirklich wunderschön gestaltet und man kann gleichzeitig in die Vergangenheit des Landes eintauchen. Ganz besonders schön finde ich die berühmte „Belfast Peace Walls“ ca. 30 Minuten vom Zentrum entfernt.

Kurz zur Geschichte der Mauern: die „Peace Walls“ oder auch Friedensmauern sind Barrieren zwischen den Wohngebieten der pro-irischen-Republikaner und den pro-britischen Unionisten. Diese sind seit 1969 nach dem Beginn des Nordirlandkonfliks in den nordirischen Städten entstanden.

 

Belfast Peace Wall

Als kleiner Tipp: Auch die restliche Street Art, die es in der Stadt zu bestaunen gibt lohnt sich… Also wenn ihr etwas Zeit habt, macht euch auf die Suche nach nicht so bekannten Schätzen.

Belfast Streetart

Als letztes würde ich euch empfehlen, die kulinarische Vielfalt Belfasts auszuprobieren, denn Belfast ist 2016 zu einer der Food-Cities der Welt gewählt worden. Hier kann man wirklich gut Essen gehen.

Wart ihr schon in Belfast? Was sind eure Highlights?

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